Wir sind eine zertifizierte COOL Impulsschule.

Ziel von COOL – Cooperatives Offenes Lernen – ist, die Eigenverantwortung, die Selbstständigkeit und die sozialen Kompetenzen der Schüler zu stärken. Die Schüler arbeiten mit den Lehrern im Team und gestalten Lernprozesse eigenverantwortlich. Probleme werden im Klassenrat gelöst. Ziel ist es hier vor allem, Kooperation zu fördern und auch zu fordern.

eCOOLDie Lehrpersonen kooperieren in Klassenlehrerteams. Das bedeutet, es gibt regelmäßige Teamsitzungen, eine gemeinsame Klausur zu Beginn des Schuljahres und Zusammenkünfte der Teams zur Reflexion, Planung und Weiterentwicklung der Unterrichtsarbeit.
Die Schüler arbeiten mit schriftlichen, auch fächerübergreifenden Assignments (Arbeitsaufträgen), deren Zielformulierungen sich an den Kompetenzrastern der jeweiligen Fächer orientieren.
In ca. einem Drittel der Unterrichtszeit – in sogenannten COOL-Stunden – haben die Lernenden die Freiheit zu entscheiden, wann, wo und wie sie die gestellten Aufgaben bis zu den vorgegebenen Terminen bewältigen wollen. Das schrittweise Öffnen des Unterrichts trainiert fachliche, soziale und Selbstkompetenzen gleichermaßen.
Die freien Arbeitsphasen ermöglichen den Lehrenden erst, von der Rolle des Vortragenden zu Moderatoren und Begleitern des Lernprozesses zu wechseln. Sie können so auf jeden einzelnen Lernenden eingehen und diesen auch gezielt und individuell fördern.
Der kooperative offene Unterricht und dessen Reflexion kann Basis und Trainingsfeld für offenere Formen von Unterricht wie z.B. Projektunterricht sein.
Methoden des eLearning (eCOOL) ergänzen und unterstützen die differenzierte Unterrichtsarbeit (elektronische Assignments, Feedback, ePortfolio etc.).
In der regelmäßig stattfindenden Klassenratssitzung besprechen die Lernenden ihre Anliegen, reflektieren ihren Lernfortschritt, trainieren Gesprächsregeln und Protokollführung und erlernen Moderationstechniken. Lehrende geben regelmäßig individuell Feedback zum Lernprozess (Lerncoaching) und unterstützen die Lernenden beim Aufbau einer wertschätzenden Feedbackkultur.
Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Formen der Leistungsbeurteilung (Tests, Schularbeiten) werden weitere Formen der Leistungsbewertung wie z.B. Portfolios eingesetzt, um Schüler beim Rollenwechsel vom Konsumenten des Unterrichts zum eigenverantwortlich Lernenden zu unterstützen.
In regelmäßiger Elternarbeit werden Eltern durch ihr Feedback zum Mitgestalten des Lernprozesses angeregt.
An unserer Schule gibt es einen eigenen Raum für COOL, das nach den Bedürfnissen dieser Lehr- und Lernmethode eingerichtete COOL-Center, wir veranstalten einen COOL-Elternabend, einen COOL-Einführungstag für die Schüler der ersten Klassen, das COOLzilium, eine Planungssitzung der COOL-Lehrpersonen zu Beginn des Schuljahres, und sind eine gerne besuchte Modellschule für Kollegen aus anderen Schulen.