Die historische Ausgangslage

Politik:

  • Es gibt im deutschen Sprachraum mehr als 200 Fürstentümer. Die Bedeutsamkeit der einzelnen ist gering.
  • Diese Zeit zeigt das Neben- und Gegeneinander absolutistischer Einzelstaaten, d. h. von Staaten, die von einem Herrscher allein und unumschränkt regiert werden (Absolutismus).
  • Auf den Weltmeeren beginnen nach dem Niedergang der spanischen und der niederländischen Seemacht Frankreich und England um die Vormacht zu ringen.
  • Die ehemals britischen Kolonien in Nordamerika erlangen nach der Amerikanischen Revolution (1776-1783) die Unabhängigkeit und werden ein demokratischer Staat.
  • Das Jahrhundert schließt mit der französischen Revolution ab. Sie stürzt 1789 die Königs- und Adelsherrschaft in Frankreich. Diesen blutigen Parteienkämpfen setzte die Diktatur Napoleons ein Ende.

Wirtschaft:

Das 18. Jahrhundert erlebt wirtschaftlich einen Aufschwung. Begünstigt wird er durch die von England ausgehende "Industrielle Revolution". Im wesentlichen wird menschliche Arbeit durch die von Maschinen ersetzt, was einerseits zu Produktivitätssteigerungen und großem individuellem Reichtum, andererseits zu Massenarbeitslosigkeit und Massenverarmung führt.

Kunst:

Es dominiert das Mäzenatentum: Der Künstler ist von seinem Mäzen (Sponsor) abhängig. Zudem gibt es im deutschen Sprachraum kein wirkliches Kulturzentrum.

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Johann Friedrich Lück, Flötenunterricht, Frankenthal

Johann Friedrich Lück, Flötenunterricht, Frankenthal

Der Absolutismus

Absolutismus

Revolution

Eugène Delacroix, Liberty Leading the People