Die Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl (1817)

Diese Novelle handelt von einer alten Frau, die versucht für ihren Enkel Kasperl und dessen Geliebte Annerl ein ehrliches Grab zu bekommen.

Kasperl erschoß sich am Grab seiner Mutter, weil er bemerkt, daß sein Vater und sein Stiefbruder in bestohlen haben. Annerl bringt unterdessen ein Kind zur Welt, daß sie gleich darauf aber ermordet um der Schande zu entgehen.

Die alte Frau erzählt nun diese ganze Geschichte einem Schriftsteller und erklärt, daß Kasperl eigentlich kein ehrliches Grab zusteht. Eines Tages kommt Annerls Mord ansTageslicht und sie soll dafür hingerichtet werden. Der Schriftsteller will der alten Frau helfen, indem er zum Herzog eilt und das Mädchen zu retten. Ein Graf wird sofort zum Richtplatz geschickt, um dieses Unglück zu verhindern, er kommt aber zu spät und gesteht am Hinrichtungsort, daß er Annerl verführt hat. Im Gefängnis begeht er Selbstmord, Kasperl und Annerl werden neben Kasperls Mutter beerdigt, an dem auch die Großmutter stirbt.

 

Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau (1818)

Ein verrückter Kriegsinvalide hat sich auf dem Fort Ratonneau eingeschlossen und droht von dort aus auf die Stadt zu schießen. Jedoch kommen ihm Soldaten zuvor, überwältigen ihn und stecken ihn in ein Irrenhaus.

Francoeur, so heißt der Held dieser Erzählung, ist vom Teufel besessen und zwar seit dem Tag an dem ihm seine Frau als rettender Engel erscheint und dafür von ihrer Mutter verflucht wurde. Francoeur verfällt in eine Tollheit, seine militärische Laufbahn ist dadurch ruiniert. Seine Frau versucht mit Hilfe eines guten Freundes aus ihm den Teufel auszutreiben. Francoeur identifiziert sich immer mehr mit dem Satan und nur der Opfergang seiner Frau kann die Stadt und natürlich auch ihn selbst retten. Auch die Mutter von Francoeurs Frau wird beruhigt und entschläft ruhig.