| große Physiker | |
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Louis Victor de Broglie, geb. 15.8.1892 in Dieppe (Frankreich), studierte zunächst Geschichte und Philosophie an der Pariser Sorbonne. Er wechselte 1911 zur Mathematik und
Physik. Mit Begeisterung studierte de Broglie die Abhandlungen des 1. Solvay-Kongresses (Brüssel Ende 1911) und entwickelte selbstständige Überlegungen zur Quantentheorie Ausbruch des 1. Weltkrieges beendete diesen Ansatz. - Seit 1919 wieder physikalisch tätig, empfing de Broglie viele Anregungen von seinem um 17 Jahre älteren Bruder Maurice. Dieser unterhielt in Paris ein Privatlaboratorium, wo vornehmlich über Röntgenspektroskopie und Radioaktivität gearbeitet wurde. Ende 1923 konzipierte de Broglie seine grundlegenden Ideen über die Dualität von Welle und Korpuskel, die am 25. November 1924 in der berühmten Dissertation 'Recherches sur la Theorie des Quanta' an der Sorbonne verteidigt wurden, wo er für zwei Jahre als Gastdozent arbeitete. Später unterrichtete er am Institut Henri Poincaré. 1932 wurde Broglie Professor für Theoretische Physik in Paris. Trotzdem unterrichte Broglie im Institut Henri Poincaré jedes Jahr ein Kurs mit einem anderen Thema. Viele, auch ausländische Studenten sind deswegen nach Paris gekommen und haben mit Broglie gearbeitet. So sind eine ganze Menge Doktorarbeiten unter seiner Anleitung vorbereitet worden. Zwischen 1930 und 1950 beschäftigte sich Broglie mit vielen Erweiterungen der Wellenmechanik. Louis de Broglie erhielt in seinem Leben eine Menge Auszeichnungen: Ø 1929 die Henri Poincaré medal und den Nobelpreis Ø 1932 den Albert I von Monaco Preis Ø 1952 wurde ihm der erste Kalinga Prize, von der UNESCO für seine Bemühungen die moderne Physik dem Laien verständlich zu machen, verliehen Ø 1956 erhielt er die goldene Medaille des French National Scientific Research Centre ![]() Im Alter von 94 Jahren, starb Louis Victor de Broglie am 19. 3. 1987 in Louveciennes bei Paris. De Broglie war Mitglied in vielen wissenschaftlichen Vereinigungen: Akademie der Wissenschaften des französichen Institutes, Bureau des Longitudes. Er war Ehrendoktor folgender Universitäten : Warschau, Bukarest, Athen, Lausanne, Quebec und Brüssel. |
geb. vor 1700 1700 - 1799 1800 - 1849 1850 - 1899 1900 - 1950 |
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| ein Physikprojekt im SS 2001 mit IIIb, IVa und IVb von Peter Ranninger | |