große Physiker
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Charles Augustin de Coulomb

von Katrin Heel

Charles Augustin de Coulomb wurde am 14.06.1736 in Angouleme in Frankreich geboren.Coulomb Er besuchte das Collège Mazarin, wo er eine gute Erziehung in Sprach- und Naturwissenschaften erhielt. Er studierte an der École de Génie Mathematik und Naturwissenschaften.
Er entschied sich aber nach dem Studium für den Militärberuf. Als Offizier des technischen Dienstes leitete er neun Jahre die Festungsbauten auf der Insel Martinique. Bereits während seines Aufenthaltes auf Martinique beschäftigte er sich nebenbei mit naturwissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der technischen Mechanik. 1776 kehrte er nach Paris zurück.
Er beteiligte sich an einem Wettbewerb, den die französische Akademie der Wissenschaften mit dem Ziel der Vervollkommnung der Navigationseinrichtungen ausgeschrieben hatte. Coulomb konnte das Problem lösen und studierte danach den Magnetismus ausführlicher, insbesondere die Abhängigkeit der Eigenschaften der Magnete von der Temperatur.
1802 wurde ihm von Napoleon die Aufsicht über das neu zu organisierende Schul- und Unterrichtswesen übertragen.

Seine Hauptarbeiten lagen auf den elektrischen und magnetischen Gebieten. 1779 veröffentlichte der französische Physiker die Abhandlung "Théorie des machines simples", eine Analyse über die Reibung der Maschinen. Der französische Physiker beschäftigte sich mit mechanischen Problemen, Fragen der Reibung, der Festigkeit und mit Problemen der Baustatik.

Er entdeckte nicht nur die Gesetze der Elektro- und Magnetostatik und der Drillkraft, sondern formulierte später auch das sogenannte
COULOMBSCHE GESETZ.

Er begründete die Gesetze der gleitenden und inneren Reibung. Ihm zu Ehren wurde die Einheit der elektrischen Ladung benannt. Er verstarb am 23. August 1806 in Paris.

Die Coulombsche Kraft und das Coulombsche Gesetz
Die atomaren Bestandteile materieller Körper sind geladen. Es gibt zwei gegensätzliche Ladungsarten, die als positiv und negativ bezeichnet werden.
Gleichartig geladene Körper stoßen sich ab, entgegengesetzt geladene Körper ziehen sich an.
Das Coulombsche Gesetz beschreibt die Kraft zwischen geladenen Körpern in Abhängigkeit von den Ladungen und dem Abstand der geladenen Körper. Dieses Gesetz hat die gleiche Form wie das Gravitationsgesetz.

Die Coulombsche Kraft F zwischen zwei materiellen Körpern 1 und 2 ist proportional zur Ladung der einzelnen Körper. Die Kraft hängt ausserdem vom Abstand der beteiligten Körper ab, und zwar ist die Größe der Anziehungskraft umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstandes der Mittelpunkte beider Körper.

In quantitativer Form lautet das Coulombsche Gesetz:
           1               Q x q
F =   --------   .   ---------------
       4 PI Eo               r ²

                  Q x q
F =    k0  . ---------------        (k0 = Proportionalskonstante)
                   r ²

 
E0 = elektrische Feldkonstante = 8,854 x 10 -12 C2 N -1m -2
[Q] = A x s ? 1 Coulomb
                     F
q = Testladung =  ---------
                     E0
                     
Die Coulombsche Kraft ist stark:
Ladungen von je 1 C (C = Vakuumlichtgeschwindigkeit) erzeugen eine elektrische Kraft von FC = 22,5 N, dies entspricht der Schwerkraft einer Masse von m = 22,5 kg auf der Erdoberfläche.
Die elektrische Kraft ist etwa 1020 mal stärker als die Gravitationskraft.
geb. vor 1700
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ein Physikprojekt im SS 2001 mit IIIb, IVa und IVb von Peter Ranninger