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Michael Faraday (1791 - 1867)von Natalie GanahlBiographie Michael Faraday war einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Der Autodidakt entdeckte zahlreiche physikalische und chemische Gesetze. Seine wohl bekannteste Entdeckung ist der faradayische Käfig.Faraday gilt als Gründer der Elektrochemie und prägte Fachausdrücke wie Elektrolyse oder Elektrolyt; von ihm stammen auch die faradayischen Gesetze. Faraday wurde am 22. September 1791 in London (Stadtteil Newington) geboren. Er erhielt in der Elementarschule eine dürftige Ausbildung des Lesens, Schreibens und des Rechnens. Seine Grundausbildung beendete er mit 13 Jahren. Mit 14 Jahren begann er eine Lehre als Buchbinder und so bekam er Gelegenheit viele Bücher zu lesen. Da dem wissensdurstigen Jungen dies bald nicht mehr genügte besuchte er Rhetorikkurse und populärwissenschaftliche Vorträge. In einem Notizheft verewigte er das Gelernte. Dieses Notizbuch viel einem wohlhabenden Kunden in die Hände, der Faraday dann zu einigen Vorträgen des berühmten Humphrey Davy einlud. Faraday war begeistert und beschloss, sein Leben von nun an in den Dienst der Wissenschaft zu stellen. Nachdem er im Alter von 21 Jahren seine Lehre als Buchbinder beendet hatte, bewarb er sich beim Präsidenten der Royal Institution. Da Humphrey Davy (der Leiter der Royal Institution) gerade einen Assistenten suchte hatte Faraday Glück und erhielt eine Stelle als Aushilfsassistent. Der wissenschaftlich interessierte Faraday nahm diese Arbeit natürlich ohne zu zögern an. Bald erhielt er die Aufgabe die Mineraliensammlung des Institutes zu betreuen und bekam somit auch seine ersten Aufträge. Seine erste Publikation beschäftigte sich mit Ätzkalk. Durch praktische Versuche und Selbststudium war Faraday bald in der Lage sein Wissen in Vorträgen an andere zu vermitteln. Der damals 26-jährige hielt Vorträge über Kohäsion und Adhäsion, Sauer- und Wasserstoff und über Halogene. Seine erste große Entdeckung machte Faraday im Jahre 1821. Er wies mit Hilfe eines Drahtes und eines Magneten, der sich um den Draht drehte, nach, dass Elektrizität im Stande ist Arbeit zu verrichten. Mit der Zeit entwickelte er eine Leidenschaft für das damals noch relativ unerforschte Gebiet der Chemie. Bei einem Experiment mit Chlorgas, das er in einem Reagenzglas erwärmte, entdeckte er im inneren des Glases eine ölige Substanz. Nach mehrmaligem wiederholen des Versuches war das Ergebnis eindeutig: Das Chlorgas hatte sich unter Einwirkung von Druck verflüssigt. Bei weiteren Versuchen Gase zu verflüssigen fand er heraus, dass sich die meisten Gase bei Komprimierung oder extremen Kälteeinflüssen verflüssigen. Seine Entdeckung erregte großes Aufsehen. Einige Zeit später führte er einen Versuch mit Kautschuk aus Brasilien durch, bei dem er entdeckte, dass Kautschuk als Grundstoff die chemische Substanz Isopren besitzt. Da seine Entdeckung und wissenschaftlichen Arbeiten großes Aufsehen und Bewunderung weckten wurde er bereits im Alter von 34 Jahren zum Direktor der Royal Institution gewählt. Seine größten Erfolge feierte Faraday aber mit der Entdeckung der "faradayischen Gesetze". Diese beschreiben die Beziehung zwischen den, an den Elektroden abgeschiedenen Stoffmengen und dem Stromfluss. Von Faraday stammen auch die uns vertrauten Begriffe Elektrolyse, Elektroden, Anode und Kathode, außerdem die Termini lon, Anion und Kation. Faradays Entdeckung, das die an den Polen abgeschiedene Stoffmenge stets proportional zum Stromfluss ist, war für ihn ein weiterer Beweis seiner Vermutung das "alle Naturkräfte unter einem übergeordneten Gesetz zusammenhängen, die Schwerkraft, das Licht, Elektrizität, Magnetismus, Wärme und selbst die in der Materie schlummernden Kräfte". Später erhielt Michael Faraday die Coppley Medaille (den heutigen Nobelpreis) und wurde 1855 zum Kommandeur der Ehrenlegion ernannt. Im Alter von 65 Jahren zog sich Faraday, dessen geistige Kräfte, vermutlich durch Quecksilbervergiftung, stark nachgelassen hatten, aus der Forschung zurück und hielt wissenschaftliche Vorträge. Er starb im Alter von 76 Jahren, geistig verwirrt, in Hamton Court, London. Seine Entdeckungen
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| ein Physikprojekt im SS 2001 mit IIIb, IVa und IVb von Peter Ranninger | |