| große Physiker | |
| A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Y Z | |
Heike Kamerlingh Onnes (1853 - 1926)von Silke GrabherNiederländischer Physiker
geboren am 21. September 1853 in Groningen1894 Gründung des Kältelaboratoriums an der Universität Leiden 1908 Helium und Wasserstoff werden verflüssigt = erstes Werk zur Herstellung von flüssiger Luft, bei dem das Kaskadenprinzip angewandt wurde. 1908 Entdeckung der Supraleitung bei Versuchen mit Quecksilber 1913 erhielt er den Nobelpreis für Physik "für seine Untersuchungen der Eigenschaften von Materie bei tiefen Temperaturen, die u.a. zur Herstellung von flüssigem Helium führten". 21. Februar 1926 verstarb Heike an einer mir unbekannten Krankheit Es ist, wie mir zu Ohren kam, bereits gelungen, eine mikroskopische Aufnahme vom einem Supraleiter exakt an dem Punkt zu machen, wo das Material von seinem normalen Zustand zu einem supraleitenden übergeht und keinen elektrischen Widerstand mehr hat. Hindernis bei der technischen Nutzung von Supraleitern: MAGNETISCHE FELDER in Form von Schläuchen, die den widerstandslosen Strom behindern. Die Schläuche sollen zunächst stationär sein, bei der Sprungtemperatur jedoch anfangen sich zu bewegen. Es bilden sich klare Muster, während sie im stationären Zustand ungeordnet sind. = DYNAMISCHE MUSTERBILDUNG Der Widerstand bei Quecksilber sinkt bei etwa 4 Kelvin auf null und bleibt auch auf null = Entdeckung Heike Kamerlingh Onnes im Jahre 1911 Supraleiter sind zum Beispiel Zink, Blei, Zinn = weisen Sprungtemperaturen bei etwa 7 Kelvin auf. Sie fragen jetzt: Was sind Supraleiter genau? Supraleiter = alle Stoffe, es handelt sich ausschließlich um Metalle oder Metallverbindungen, die bei einer bestimmten Sprungtemperatur in einen supraleitenden Zustand übergehen also unter anderem Nullwiderstand zeigen. Die Sprungtemperatur ist für jeden Supraleiter unterschiedlich und somit eine charakteristische Größe. Manche Stoffe werden erst bei sehr hohen Drücken und niedrigen Temperaturen supraleitend, zum Beispiel Germanium (4,85 5,4 K und ca. 120 kbar) oder Silizium (7,9 K und 120 bis 130 kbar). Sprungtemperatur = ist die Temperatur bei der ein normaler Leiter in den supraleitenden Zustand übergeht. Zweck der Supraleitung:
weisen Sprungtemperaturen bis etwa 130 Kelvin auf = lässt die Kühlung entsprechend günstig werden. Allerdings ist ihre Fertigung nicht so einfach, da es sich bei Hochtemperatursupraleitern um Keramikverbindungen handelt. |
geb. vor 1700 1700 - 1799 1800 - 1849 1850 - 1899 1900 - 1950 |
| Astronomie Atom u. Kernphysik Elektrodynamik Mechanik Optik Quantentheorie Strahlung Thermodynamik |
|
| A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Y Z | |
| ein Physikprojekt im SS 2001 mit IIIb, IVa und IVb von Peter Ranninger | |