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Robert Hookevon Barbara WachterHooke, Robert (1635-1703), englischer Wissenschaftler, der durch seine Untersuchungen über den linearen Zusammenhang zwischen Dehnung und Normalspannung in einem elastischen Körper bekannt geworden ist. Er bereicherte darüber hinaus auch viele andere Wissensgebiete. Hooke wurde auf der Isle of Wight geboren und absolvierte die Universität Oxford. Er arbeitete bei dem englischen Physiker Robert Boyle als Assistent und half ihm bei der Konstruktion einer Luftpumpe. Im Jahre 1662 wurde Hooke zum Kurator für Experimente der Royal Society ernannt; er behielt diese Stellung bis zu seinem Tod. Außerdem wurde er 1663 zum Mitglied der Royal Society gewählt und 1665 zum Professor für Geometrie am Gresham College der Universität Oxford berufen. Nach der großen Feuersbrunst in London 1666 wurde Hooke zum Architekten von London ernannt; er entwarf viele Gebäude, u. a. das Montague House und das Bethlehem Hospital. Hooke ahnte einige der bedeutendsten Entdeckungen und Erfindungen seiner Zeit voraus, war aber nicht in der Lage, sie selbst zu vollenden. Hookes Verdienst besteht darin, die Theorie der Elastizität theoretisch richtig formuliert zu haben: Ein Körper dehnt sich im Verhältnis zur Kraft, die auf ihn wirkt. Außerdem analysierte er das Wesen der Verbrennung. Hooke verwendete als erster die Spiralfeder zur Regelung von Uhren und schlug Verbesserungen für Pendeluhren vor. Er war Wegbereiter der mikroskopischen Forschung und publizierte seine Ergebnisse, zu denen auch die Entdeckung der Pflanzenzellen gehört. Von Hooke selbst existiert keine Abbildung. Ein Grund dafür könnte sein, dass sich Robert Hooke schämte, seine unvorteilhafte Gestalt und sein unsch&ouuml;nes Gesicht abzeichnen zu lassen. Hooke war ein erfolgreicher Experimentator, der sich der empirischen Methode von Bacon verpflichtet hatte. Er leistete auch auf vielen anderen Gebieten Bahnbrechendes, so in der Optik, Geologie und eben auch in der Biologie. Mit seinen Bildern konnte er die Zellennatur von Pflanzen zeigen. Der Begriff der Zellen geht auf seinen Versuch zurück, die beobachteten Poren in dem Korkgewebe zu beschreiben. Das berühmte Buch Micrographia (abgebildete Korkzellen) publizierte Hooke im Jahre 1665. Darin finden wir eine Reihe wunderschöner mikroskopischer Abbildungen, die er selbst verfertigt hatte. Im Vorwort von Micrographia erwähnt Hooke die menschliche Beschränkung beim Betrachten der Natur. Faszinierend sind seine Beschreibungen der Bilder, welche seltsamen und vielleicht auch verdächtigen Bilder er durch das Mikroskop zum Vorschein gebracht hatte. Niemand hat je so starke Vergrösserungen hervorbringen können. Alles war Neuland für Hooke. Hooksches Gesetz Es beschreibt die Tatsache des linearen Verlaufes der Spannungen bis zur Dehngrenze RP im Spannungs-Dehnungs-Diagramm. Wird bis RP die Belastung weggenommen geht die Dehnung wieder vollständig zurück; der Zugstab erreicht wieder seine Ausgangslänge L0. Die Spannung ist proportional der Dehnung. Zusammenfassung: Robert Hooke verbesserte die Luftpumpe und das Mikroskop, schlug den Schmelzpunkt des Wassers als Temperaturnullpunkt vor, definierte die Elastizität und formulierte das Hooksche Gesetz. |
geb. vor 1700 1700 - 1799 1800 - 1849 1850 - 1899 1900 - 1950 |
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| ein Physikprojekt im SS 2001 mit IIIb, IVa und IVb von Peter Ranninger | |