Die erste Woche haben wir geschafft. Viele Schüler wie Lehrer haben sich daran beteiligt. Es ist für alle die mitmachen eine spannende Zeit.

Die Gewinner der ersten Woche sind:

  1. Platz: 1as
  2. Platz: 1ck
  3. Platz: 1bk

Unsere Schüler wie Lehrer machen sehr positive Erfahrungen. Im Anschluss gibt es einige Erfahrungsberichte von Schülern.

Raphael:

Es ist jetzt Dienstag in der ersten Woche des Handyfastens und ich bemerke langsam, dass mir mein Handy mehr fehlt, als zu Anfang geglaubt. Ich finde die Idee des Handyfastens eigentlich nicht schlecht. Es macht schon einen großen Unterschied, ob man in den Pausen auf sein Handy starrt oder stattdessen lieber mit seinem Nachbarn redet oder gar lernt. Ich denke, dass das Handyfasten eine gute Idee ist, und hoffe, dass ich und meine Mitschüler uns mehr Gedanken über unseren Handykonsum machen.

Melinda:

Beim Handyfasten geht es mir relativ gut. Ich finde es überhaupt nicht schlimm, einen ganzen Vormittag ohne Handy zu sein. Wir unterhalten uns in der Klasse viel mehr als zuvor. Auch die Mitschüler in meiner Klasse kommen gut ohne Handy klar. Ich konzentriere mich im Unterricht viel mehr und bin nicht ständig abgelenkt vom Handy.

Katarina:

Mir geht es ziemlich gut beim Handyfasten. Man fühlt sich viel entspannter und kommuniziert mehr miteinander. Ab und zu bekomme ich einen kurzen Schock, weil ich mein Handy nicht in meiner Hosentasche habe. Ich finde es besser, dass wir vormittags das Handy abgeben müssen, weil man sich im Unterricht besser konzentrieren kann.

Ilayda:

Beim Handyfasten geht es mir gut. Ich hatte es 4 Jahre lang so, und wenn ich ehrlich bin, tut es mir wieder gut, in den Pausen auch aktiv zu sein. Die Pausen gehen ohne Handy auch viel langsamer um und man schaut nicht Netflix. Als ich in Thüringen in der Schule war, war es verboten am Handy zu sein oder es in der Hosentasche zu haben. Wir durften es auch nicht in der Mittagspause, oder generell in den Pausen haben. Ich konnte damals auch nicht nachhause gehen während der Mittagspause, also saßen wir oft die ganze Pause zusammen, spielten Gitarre oder sangen. Unabhängig sein ist großartig.

Tahsin:

Ich finde das Handyfasten eigentlich akzeptabel, weil wir sowieso in unserer Freizeit sehr viel Zeit mit dem Handy verbringen. Wir können so auch mit den Freunden mehr kommunizieren.  In den ersten Tagen fällt es schwer, sich daran zu gewöhnen, aber mit der Zeit geht es.  Ich glaube, ich werde nicht großartige Probleme mit dem Handyfasten haben, da ich nicht so abhängig von meinem Handy bin.

Aleksandra:

Es ist eigentlich eine sehr gute Aktion, weil wir so mehr miteinander kommunizieren, viel mehr miteinander reden. In der Pause reden alle miteinander und das finde ich viel besser, als wenn alle am Handy sind und wir uns nicht einmal anschauen. Aber es gibt manche, die bei der Aktion nicht mitmachen, und das ist sehr schade. Wenn mehr als die Hälfte mitmacht, dann sollten alle mitmachen.

Ronaldo:

Es geht mir ganz gut. Die Erfahrung ist auch super, endlich mit den Leuten mehr zu reden und nicht nur über Instagram und Facebook. Es hat mir sehr geholfen, weil ich gemerkt habe, dass ich nicht unbedingt immer am Handy sein muss und dass das Leben viel interessanter ist. Die Zeit geht auch viel schneller vorbei.

Victoria:

Das Handyfasten an der Schule ist eine gute Idee. Man redet mehr mit den Klassenkameraden und spielt nicht mehr so oft am Handy rum. Ich finde es auch sehr gut, dass meine ganze Klasse mitmacht. Es wäre auch noch gut, wenn man dies länger als zwei Wochen machen würde. Es stärkt die sozialen Bindungen mit den Mitmenschen.