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Erwin Schrödingervon Carina Mangard
Er besuchte in Wien das Akademische Gymnasium und anschließend die Universität. Später lehrte er theoretische Physik an den Universitäten in Jena, Stuttgart, Breslau, Zürich und Berlin. 1933 wurde Schrödinger der Nobelpreis für die Entdeckung fruchtbarer Prinzipien in der Atomtheorie, nämlich der Wellentheorie verliehen. Der Vorsitzende des physikalischen Nobelkomitees begründet in seiner Ansprache die Verleihung des Nobelpreises an Erwin Schrödinger mit folgenden Worten: "Durch das Studium der Welleneigenschaften der Materie ist es Ihnen gelungen, eine neue Mechanik zu schaffen, die auch gültig für die Bewegungen in den Atomen und Molekülen ist. Mit Hilfe dieser sogenannten Wellenmechanik haben Sie die Lösung zu einer Menge von Problemen in der Atomphysik gefunden. Ihre Theorie gibt eine einfache und bequeme Methode für das Studium der Eigenschaften der Atome und Moleküle unter verschiedenen äußeren Verhältnissen und ist ein großes Hilfsmittel für die Entwicklung der Physik geworden." Die daraufhin folgenden Jahre verbrachte Erwin Schrödinger noch in der deutschen Hauptstadt. Der Nationalsozialismus nahm damals immer konkretere Formen an und führte schließlich dazu, dass Schrödinger 1935 Deutschland (noch aus freien Stücken) verließ. Seine nächsten Stationen waren Oxford und Graz, da es ihn wieder in die Heimat zog. 1938 wurde er von den Nationalsozialisten aufgrund der Neuregelungen des Berufsbeamtentums fristlos und ohne Pensionsanspruch entlassen. In einer Nacht und Nebelaktion floh er mit dem Zug erst nach Rom, dann nach Gent und schlussendlich nach Dublin, wo er bis 1955 Professor am Institute for Advanced Studies war. Im April 1956 konnte er nach Wien zurückkehren, wo eine Lehrkanzel ad personam für ihn geschaffen worden war. Dort verschied er schließlich am 6.1.1961 im Alter von 75 Jahren. Seine letzte Ruhe fand Erwin Schrödinger auf eigenen Wunsch am Alpbacher Friedhof. |
geb. vor 1700 1700 - 1799 1800 - 1849 1850 - 1899 1900 - 1950 |
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| ein Physikprojekt im SS 2001 mit IIIb, IVa und IVb von Peter Ranninger | |